Am Freitag, dem 1. August wurde in Anwesenheit geladener Gäste die Sonderausstellung zum I. Weltkrieg eröffnet.

Nach der Begrüßung wurde Kaiser Wilhelms Rede zur Kriegserklärung im Originalton aus dem Internet vorgespielt. Danach las der Vorsitzende
in Auszügen aus dem Vorwort des neuerschienen Buches von Bernhard Schmidtbauer „Als ob die Welt an allen Ecken brannte“ einige Abschnitte vor, die das Kriegsgeschehen und die Auswirkungen auf die Bevölkerung und alle Betroffenen drastisch vor Augen führten. Im Anschluss daran verlas Pfarrer Frank Leissler die Namen aller Gefallenen der Rabenauer Ortsteile, während im Hintergrund ein feierliches Musikstück das Verlesen der Namen begleitete. Es waren 130 Namen.

Die Anwesenden waren tief bewegt und verharrten noch eine Weile in Stille.
Dann wurde der Vorhang  zum Ausstellungsraum beiseite gezogen. Für die Gäste gab es, dem Anlass angepasst, Holunderblütensaft ‚Schabeso’ und Fettebrote – in jenen Kriegsjahren noch etwas Besonderes.

Am Sonntag, dem 3. August war die Ausstellung dann für die Besucher geöffnet.

Jetzt gab es wieder selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Lina Grosshaus, Anni Stein und Steffi Schmidt geb. Sauer hatten den Kuchen gestiftet. Heinrich Grosshaus und seine Frau standen, wie schon so oft, hinter der Kuchentheke. Mehr als 50 Gäste wurden gezählt, darunter auch viele junge Menschen. Wir danken für Speiß und Trank und die reichliche Geldspende. Wir danken auch den vielen Helfern, die diese Ausstellung ermöglicht haben.

 

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